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Mitigating the effects of emergencies in baltic sea region ports

Erstellt am: 22.09.2016 | Stand des Wissens: 18.11.2019
Kurzname:   HAZARD
Auftraggeber / Förderer:   EU Interreg Baltic Sea Region
Auftragnehmer:   Turku School of Economics
Lauri Ojala, Project Director
Projektkoordination:   Technische Universität Hamburg, Institut für Logistik und Unternehmensführung, Prof. Dr. Dr. h.c. W. Kersten
Turku School of Economics
Lauri Ojala, Project Director, Turku School of Economics (FI)
Jarmo Malmsten, Project Manager, WP1 Leader, Turku School of Economics (FI)
Torbjörn Lindström, WP2 Leader, Southwest Finland Emergency Services (FI)
Daniel Ekwall, WP3 Leader, University of Borås (SE)
Wolfgang Kersten, WP4 Leader, Hamburg University of Technology (DE)
Norbert Smietanka, WP5 Leader, Hamburger Hafen und Logistik AG (DE)
Projektpartner:   Southwest Finland Emergency Services (FI)
Hamburg Fire and Rescue Service (DE)
Fire and Rescue Board of Klaipeda County (LT)
Viimsi Municipality (EE)
Port of Turku Ltd (FI)
Klaipeda State Seaport Authority (LT)
Port of Naantali Ltd (FI)
Neste Corporation, Logistics (FI)
Hamburger Hafen und Logistik AG (DE)
Vilnius Gediminas Technical University (LT)
Hamburg University of Technology (DE)
Polish Safety and Reliability Association (PL)
University of Turku (FI)
Euroacademy (EE)
University of Borås (SE)
Projektnummer:   #R023HAZARD
Projektvolumen:   > 1.000.000
Laufzeit:   2016/03 bis 2019/2/30
Projektstand:   abgeschlossen
Webseite:   http://blogit.utu.fi/hazard/
Raumbezug:   Bundesrepublik Deutschland
Dänemark
Estland
Finnland
Lettland
Litauen
Polen
Schweden
Sonstige Informationen:  
Unter hazard.logu.tuhh.de steht als Projektergebnis die HAZARD Seaport Risk Assessment Toolbox zur Verfügung.
Das Projekt HAZARD zielte darauf ab, die Auswirkungen von schweren Unfällen und Notfällen in den größten multimodalen Seehäfen des Ostseeraums, welche große Gütermengen und/oder Passagiere abfertigen, zu reduzieren. Da Häfen, Terminals und Lagereinrichtungen häufig in der Nähe von Wohngebieten angesiedelt sind, ist potenziell eine Vielzahl von Menschen den Auswirkungen eines Notfalls ausgesetzt. Das Projekt HAZARD adressiert diesen Umstand, indem es Rettungsdienste, andere Behörden, Logistikdienstleister und etablierte Wissenspartner zusammenbringt.


HAZARD ermöglicht eine bessere Bereitschaft, Koordination sowie Kommunikation, effizientere Maßnahmen zur Reduzierung von Schäden und Todesfällen infolge von Notfällen und eine optimierte Handhabung von Post-Notfallsituationen durch eine Vielzahl von Verbesserungen. Diese schließen eine Vereinheitlichung und Implementierung von Sicherheitsstandards und -regularien, die Kommunikation zwischen den Schlüsselakteuren, den Einsatz von Risikoanalysemethoden und die Anwendung neuer Technologien ein.

Gemeinsame praktische Übungen, angelehnt an den identifizierten Risikosituationen in den Partnerhäfen, haben einen hohen Stellenwert innerhalb des Projekts. Sie befassen sich beispielsweise mit dem Austreten gefährlicher Güter, einem Feuer auf Passagierschiffen, einem Ölaustritt im Hafenbereich sowie mit Explosionen von Gasen oder Chemikalien. HAZARD bietet eine einzigartige, länderübergreifende Lernplattform, durch die Rettungsdienste und Seehäfen unterstützt von starken Wissenspartnern ihre Prozeduren und Abläufe in Notfällen bewerten und verbessern können.

HAZARD hat 15 Projektpartner aus sechs Ländern der Ostseeregion, wobei die Universität Turku (FI) als federführenden Partner agiert. Das Konsortium besteht aus Rettungsdiensten, anderen Behörden, Seehäfen und Wissenspartnern.

Das Projekt HAZARD wird im Zeitraum von März 2016 bis Februar 2019 durchgeführt und gilt als sogenanntes "Flagship Project" innerhalb der EU Strategie für den Ostseeraum (EUSBSR). Das Gesamtbudget des Projekts beträgt 4,3 Mio. EUR und wird teilweise vom EU Interreg Baltic Sea Region Programm gefördert.
Ansprechpartner
EU Interreg Baltic Sea Region
Turku School of Economics
Technische Universität Hamburg, Institut für Logistik und Unternehmensführung, Prof. Dr. Dr. h.c. W. Kersten
Glossar
Logistikdienstleister Logistikdienstleister (abgekürzt: LDL; Englisch: logistics service provider) bezeichnet die Weiterentwicklung des traditionellen Speditionsgeschäfts. Über Transport, Umschlag und Lagerung (TUL) hinaus bietet der LDL weitere Leistungen und Lösungen an, zum Beispiel kundenbezogene Lagerung, Kommissionierung, Assemblierung, Fakturierung usw. LDL und 3PL werden häufig synonym verwendet.

Auszug aus dem Forschungs-Informations-System (FIS) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

https://www.forschungsinformationssystem.de/?464214

Gedruckt am Dienstag, 11. August 2020 21:50:46