Forschungsinformationssystem des BMVI

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Research for a Quieter Europe in 2020

Erstellt am: 08.12.2004
Autoren:   o. A.
Erscheinungsjahr / -datum:   2004/10
Herausgeber:   Europäische Kommission Generaldirektion Energie und Verkehr
Zitiert als:   [EUKOM04af]
Art der Veröffentlichung:   Projektbericht
Sprache:   englisch
ISBN oder ISSN:   3-200-00224-7
Sonstige Informationen:   Die Publikation EUKOM03ac, die ebenfalls im Rahmen des Projektes entstanden ist, ist außerdem in FIS zu finden.
Review
Erstellt am: 14.03.2005 | Stand des Wissens: 16.03.2005
 
Ziel / Zweck
Lärm ist ein äußerst wichtiger Störfaktor für die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden der Menschen. Öffentliche Untersuchungen zeigen, daß Lärm heute schon eines der bedeutensten Umweltprobleme ist. Deshalb ist es das Ziel der CALM-Studie (Community Noise Research Strategy Plan), bis in das Jahr 2020 alle schädlichen Effekte, die aus Lärmbeanspruchungen entstehen, zu eliminieren und ruhige Regionen zu erhalten. Dafür ist eine umfangreiche Forschungstätigkeit wichtig.

Das "strategy paper" hat das Ziel, diese Forschungen mit Hilfe von Basis-Informationen anzustoßen und damit die Umsetzungen von EU-Direktiven hinsichtlich der Lärmbelastungen zu unterstützen.

Methodik und Durchführung
  • Literaturauswertung
  • Datenanalyse
  • Interviews, Expertengespräche
Das Strategiepapier "Research for a quieter Europe in 2020" soll neben der jetzigen Aktualisierung (die erste Ausgabe erschien 2002) ständig neu aufgelegt werden. Dazu sollen auch verstärkt die Meinungen der Interessenvertreter berücksichtigt werden.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen
Die Enviromental Noise Directive wird als wichtigstes Element der zukünftigen Lärm-Politik in Europa identifiziert. Damit diese Direktive umgesetzt werden kann, ist eine umfassende Forschung auf Basis von realen Situationen (im Gegensatz zu Simulationen) und unter Beachtung der Auswirkung auf die Gesundheit und die Umwelt notwendig.

Die Studie zeigt allgemeine Strategien zur Forschung, aufgeteilt nach den verschiedenen Verkehrsträgern. Dabei werden Empfehlungen für Forschungsansätze gegeben, z.B. die Entwicklung von neuen emissionsarmen Straßenbelägen im Straßenverkehr oder Dieselmotoren im Schienenverkehr. Hauptsächlich Betroffene ordnet die Studie so genannten "grey areas" zu, in denen Lärm ein ernstzunehmender Störfaktor des Alltags darstellt und europaweit mindestens 170 Millionen Menschen betrifft und besonderer Handlungsbedarf gefordert wird.
 

Auszug aus dem Forschungs-Informations-System (FIS) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

https://www.forschungsinformationssystem.de/?124780

Gedruckt am Samstag, 10. Dezember 2022 06:52:59