Forschungsinformationssystem des BMVI

zurück Zur Startseite FIS

Siedlungsstrukturen, räumliche Mobilität und Verkehr Auf dem Weg zur Nachhaltigkeit in Stadtregionen

Erstellt am: 09.09.2003
Autoren:   Hesse, Markus, Dr.
Erscheinungsjahr / -datum:   1999
Veröffentlicht in:   Graue Reihe - Materialien des IRS
Ausgabe / Auflage:   20
Herausgeber:   Hesse, Markus, Dr.
Zitiert als:   [Hess99]
Art der Veröffentlichung:   Sonstiges
Sprache:   deutsch
ISBN oder ISSN:   3-9805983-7-3
Sonstige Informationen:   In diesem Sammelband sind zu verschiedenen Themen folgende Beiträge zusammengestellt:

Zum Stand der empirischen Siedlungs- und Verkehrsforschung
  • Andreas Kagermeier: Beeinflussung von räumlicher Mobilität durch gebaute Strukturen: Wunschbild oder Chance für eine nachhaltige Gestaltung des Mobilitätsgeschehens in Stadtregionen?
  • Rolf Monheim: Beiträge der empirischen Verkehrsforschung zum Verständnis der Innenstadtentwicklung
  • Gerhard Bahrensberg: Kann man über die Siedlungsstruktur den Modal Split beeinflussen?
  • Markus Hesse: Zusammenfassung der Diskussion

Spezifika im Prozess der (sub-)Urbanisierung Ostdeutschlands - Ergänzende Inputs
  • Günter Arlt: Suburbanisierung und Pendlermobilität in Ostdeutschland nach dem Strukturumbruch von 1989
  • Manfred Sinz: Der Beitrag der gemeinsamen Landesplanung zur Steuerung der Siedlungs- und Verkehrsentwicklung im engeren Verflechtungsraum von Berlin und Brandenburg
  • Kirsten Schindler: Zusammenfassung der Diskussion

Möglichkeiten der Verallgemeinerung - Empirie, Theorie, Anwendung
  • Felix Laube, Jeff Kenworthy, Michelle Zeibots: Towards a Science of Cities: City Observation and Formulation of a City Theory
  • Stefan Schmitz: Zusammenfassung der Diskussion
  • Dieter Apel: Ausblick: Stadtentwicklung „Kompakt, Mobil, Urban“? - Strategien und Instrumente zum Umgang mit Fläche und Verkehr

Glossar

  • Suburbanisierung
    Die Suburbanisierung ist eine Phase der Stadtentwicklung, bei der es zu einer Verschiebung des Wachstumsschwerpunktes aus dem Kernbereich einer Stadt (Zentrum) in das städtische Umland beziehungsweise den suburbanen Raum kommt (Stadt-Umland-Wanderung).
  • CityDer in der Stadtforschung und im allgemeinen Sprachgebrauch für die Kennzeichnung des Stadtzentrums meist größerer Städte verwendete Begriff City ist nicht eindeutig, da er im Englischen eine völlig andere Bedeutung hat. Im englischen Sprachgebrauch kann der Begriff City für drei verschiedene Varianten stehen:
    1. allgemein für eine Großstadt,
    2. für eine historische Stadt mit Bischofssitz und Kathedrale,
    3. für eine Stadt mit königlicher Urkunde und zeremoniellen Privilegien.
    Der deutsch Begriff der City leitet sich aus der frühen Konzentration von Bürofunktionen in der historischen City of London ab, da sich dort bereits im 18. Jahrhundert mit dem aufkommenden und rasch entfaltenden Banken- und Versicherungswesen der neue Typ des Bürohauses herausbildete, der den Prozess der Citybildung enorm beschleunigte. In erster Linie ist City ein Funktionsbegriff. Die City ist der zentralst gelegene Teilraum einer größeren Stadt mit einer räumlichen Konzentration hochrangiger zentraler Funktionen des tertiären und quartären Sektors.
  • Modal Split
    Modal Split wird in der Verkehrsstatistik die prozentuale Verteilung des Personen- und Güterverkehrs auf verschiedene Verkehrsmittel (Modi) genannt. Der Modal Split ist Folge des Mobilitätsverhaltens der Menschen und der wirtschaftlichen, insbesondere der verkehrlichen Entscheidungen von Unternehmen.
  • UrbanisierungAusbreitung städtischer Lebens- und Verhaltensweisen, Wachstum der Städte durch Land-Stadt gerichtete Wanderungsbewegungen (Landflucht)
 

Auszug aus dem Forschungs-Informations-System (FIS) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

https://www.forschungsinformationssystem.de/?56057

Gedruckt am Sonntag, 19. Mai 2024 04:09:20