Forschungsinformationssystem des BMVI

zurück Zur Startseite FIS

Eingestellte Dienstleistungen im Bereich Schiene und Luft

Erstellt am: 15.07.2019 | Stand des Wissens: 15.07.2019
Synthesebericht gehört zu:
Ansprechpartner
TU Dresden, Professur für Integrierte Verkehrsplanung und Straßenverkehrstechnik, Prof. Dr.-Ing. Regine Gerike

In den vergangenen Jahrzehnten gab es seitens der Flughäfen und der Fluggesellschaften immer wieder Bestrebungen, Projekte ins Leben zu rufen, um die Anreise mit dem Zug zum Flughafen attraktiver zu machen und so den Einzugsbereich der Flughäfen zu erweitern beziehungsweise Kurzstrecken- und Zubringerflüge zu ersetzen. Diese Qualitätssteigerungen wollte man über zusätzliche Service-Leistungen, wie beispielsweise Check-in-Möglichkeiten oder Gepäckaufgabe am Abfahrtsbahnhof schaffen. 2003 startete die Deutsche Bahn so ein Projekt im Magdeburger Hauptbahnhof mit dem Flughafen Halle / Leipzig als zusätzliche Service-Leistung für die Passagiere.

Ein anderes Modell ist, Extrazüge als Zubringer zum Bahnhof fahren zu lassen, wie es der Lufthansa Airport Express bis 1994 tat. Allerdings sind beide Ideen mit hohen zusätzlichen Kosten verbunden, sodass sie in Verbindung mit oft zu geringer Auslastung unwirtschaftlich sind und wiedereingestellt werden. Heute gibt es nur noch wenige laufende Projekte wie zum Beispiel in Wien oder Frankfurt. Das Lufthansa-Projekt Lufthansa Express Rail ist eine optimierte Abwandlung des schon einmal existierenden Lufthansa Zubringers auf Schienen.
Ansprechpartner
TU Dresden, Professur für Integrierte Verkehrsplanung und Straßenverkehrstechnik, Prof. Dr.-Ing. Regine Gerike

Auszug aus dem Forschungs-Informations-System (FIS) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

https://www.forschungsinformationssystem.de/?500941

Gedruckt am Freitag, 27. Mai 2022 08:58:22
Zugehörige Wissenslandkarte(n)
Verknüpfung Schiene und Luft (Stand des Wissens: 17.07.2019)
https://www.forschungsinformationssystem.de/?289095