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Umsetzungsbeispiele für Produkte des schnellen Schienengüterverkehrs

Erstellt am: 13.11.2012 | Stand des Wissens: 26.02.2019
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Technische Universität Hamburg, Institut für Verkehrsplanung und Logistik, Prof. Dr.-Ing. H. Flämig

Postverkehre und Transport verderblicher Waren
Bis 1979 führten die schnellen Durchgangs- und Fernzüge regelmäßig Postwagen mit, in denen unterwegs Briefe und Pakete sortiert wurden. Diese Züge fuhren bis zu 160 Kilometer pro Stunde (km/h) schnell. Darüber hinaus beförderte der Trans-Europ-Express (TEE) "Rheingold" regelmäßig Blumen zwischen den Niederlanden und der Schweiz. Mit Einführung des Fernverkehrskonzeptes "InterCity '79" und der damit einhergehenden Vereinheitlichung der eingesetzten IC-Zugkonfigurationen wurde dieses spezielle Frachtangebot allerdings eingestellt.

TGV postal
Mit Eröffnung des Hochgeschwindigkeitspersonenverkehrs in Frankreich (französisch: train à grande vitesse, kurz TGV) fuhr nachts ein TGV im Auftrag der französischen Post (TGV postal) mit bis zu 250 km/h. Infolge der dichten Zugbelegung tagsüber konzentrieren sich allerdings die Infrastruktur-Instandhaltungsarbeiten auf die Nachtstunden, was den TGV postal des Öfteren zu Fahrzeitverlängerungen zwang. Bereits die zweite Fahrzeuggeneration des TGV postal kam auf mehreren Relationen zum Einsatz [Kuhl11, S. 29]. Im Sommer 2014 verkündete La Poste die Einstellung des Dienstes ab Mitte 2015. Grund hierfür sei der massive Rückgang von Eilsendungen, der einen rentablen Betrieb der Züge nicht mehr erlaube [Wink14, S. 6].

Ähnliche Überlegungen für eine Frachtversion für den Hochgeschwindigkeits-Güterverkehr gab es auch für den Intercity-Express (ICE). In einem von Sitzen und Einbauten weitgehend befreiten ICE-Wagenkasten sollten demnach Pakete, Kuriergut und Rollpaletten befördert werden. Da aber entsprechend breite Türen eines Eingriffs in die Fahrzeugstruktur bedurft hätten und die Logistik der Be- und Entladung an den Fernzugbahnsteigen zu komplex war, verzichtete man in der Bundesrepublik Deutschland auf eine Umsetzung [SiHö90a].

InterCargoExpress
Die sowohl für den Personen- als auch für den Güterverkehr geeignete Universal-Lok der Baureihe BR 120 erreicht eine maximale Betriebsgeschwindigkeit von 200 km/h und ist somit auch für die Erbringung von schnellen Schienengüterverkehrsdienstleistungen geradezu prädestiniert. Der im Jahr 1990 vorgestellte, durch BR-120-Einheiten traktionierte InterCargoExpress-Zug bestand aus angepassten zweiachsigen Schiebewandwagen für Paketdienste und Stückgut sowie aus modifizierten vierachsigen Tragwagen des Kombinierten Verkehrs (KV). Im Jahr 1995 wurde das Produkt InterCargoExpress komplett eingestellt [BaNi94, S. 36; Nauk09, S. 25].

Parcel InterCity
Der Parcel Intercity wurde im Jahr 2000 in Kooperation mit der Deutschen Post AG ins Leben gerufen und ist speziell für zeitkritische Kurier-, Express- und Paketdienst-Transporte (KEP) ausgelegt. Die Kunden fordern Schnelligkeit und Pünktlichkeit; eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h sowie Vorrang vor dem übrigen Schienengüterverkehr können dies weitestgehend gewährleisten [DoWe01b].

XPressNet
Einige Speditionen organisierten auf dieser Basis ein Zugsystem mit Gruppenaustausch, bei dem einige Züge mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h verkehren, um notwendige Anschlussbeziehungen sicherzustellen. Kostenaspekte waren entscheidend dafür, die Züge nicht mit höheren Geschwindigkeiten als 140 km/h fahren zu lassen (Energieverbrauch, Modifikationen an den Tragwagen, verfügbare Traktion). Durch straffe Organisation der Zugabfertigung mit Hilfe direkter Ein- und Ausfahrten in den Terminals lässt sich außerdem mehr Zeit sparen als durch Zugbeschleunigungen über 140 km/h hinaus [BMWI11g, S. 9, 15 ff., 90].

Durch das Projekt XpressNet konnten erfolgreiche Marktangebote für besonders zeitkritische KEP entwickelt werden. Die Umsetzung des Projekts führt außerdem zu CO2-Einsparungen und somit zu einer besseren Umweltverträglichkeit des Zugverkehrs [DUGSS16].

Für weitere Transportzeitverkürzungen könnte der MegaHub (Schnellumschlaganlage) in Lehrte, 20 Kilometer östlich von Hannover, sorgen. Die Bauphase läuft bereits seit dem Jahr 2013. Laut Zeitplan der Deutsche Bahn AG wird der MegaHub Ende 2019 offiziell in den Probebetrieb genommen [DBAG16a]. Hier tauscht eine Reihe von Portalkränen synchron die Ladeeinheiten zwischen den Zügen, ohne dass hierfür Rangierarbeiten erforderlich sind. Dadurch werden auch Ost-West- / Nord-Süd-Kreuzungen in verschiedenen Wellen pro Nacht möglich [BMWI11g, S.83 ff.].

Weitere schnelle Transportangebote im Kombinierten Verkehr
Flügelzüge mit KV-Behältern aus den Güterverkehrszentren Bremen und Hamburg-Billwerder werden in Hannover-Wülfel oder Hannover-Linden zusammengestellt und nutzen dann die Schnellfahrstrecke (SFS) mit bis zu 120 km/h nach dem letzten ICE Richtung Kassel, ebenso ab Würzburg Richtung Norden. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die üblichen Planenaufbauten der Wechselbehälter für den schnellen Schienengüterverkehr (sSGV) ungeeignet sind. Die Planen erlauben zwar ein einfaches Beladen von der Seite, zerreißen aber leicht bei Zugbegegnungen mit hohen Geschwindigkeiten. Deshalb kommen feste Boxen oder ISO-Container zum Einsatz [HöKe95].

Luftfracht-Trucking auf der Schiene
Die wichtigsten Flughäfen für den Frachtverkehr (Leipzig und Frankfurt) sowie fast alle anderen europäischen Flughäfen liegen an beziehungsweise in der Nähe von Eisenbahnlinien des Fernverkehrs, teilweise an Hochgeschwindigkeitsstrecken (HGV-Strecken). Dies bietet die Möglichkeit, dem politischen Ziel der Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene nachzukommen und auch die Luftfracht auf die Schiene zu verladen. Die kleineren Ströme werden heute per Lkw zu den Luftfracht-Hubs befördert.

In den 1990er Jahren war dies ein Markt für den CargoSprinter, einem Triebwagen für KV-Einheiten, der mit aus Lkw-Großserien stammenden Dieselmotoren ausgerüstet war. Fünf Tragwagen-Sets dieses Fahrzeugs für den Schienenbetrieb sollten - so war die Planungsvorgabe die Kosten für fünf Lkw nicht überschreiten. Entgegen ersten Planungen waren die CargoSprinter nur für eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h ausgelegt. Nachdem es bereits im praktischen Betrieb zu Anlaufschwierigkeiten kam und später aufgrund von Bauarbeiten zur Expo 2000 lediglich eine Pünktlichkeit von etwa 70 Prozent eingehalten werden konnte, verschwand der CargoSprinter wieder von der Bildfläche [Dorn97, S. 28; Petr11, S. 74].

Überlegungen, Leipzig und Frankfurt per Schiene zu verbinden und damit den Luftfrachtverkehr zu ersetzen, gab und gibt es viele. Es fehlt aber an Strecken, die den entsprechenden Güterzügen eine Geschwindigkeit über 120 km/h erlauben. Dafür wäre zumindest eine Streckenverbindung von Erfurt bei Bebra mit der SFS Kassel - Fulda und die sogenannte Mottgers-Spange erforderlich, wodurch die kurvenreiche und langsame Strecke Fulda - Gelenhausen umfahren werden könnte. Keine der beiden Maßnahmen ist aber derzeit zur Realisierung in den nächsten 20 Jahren vorgesehen. Einige Flughäfen haben eigene Gleisanschlüsse für die Flugbenzinversorgung, eignen sich aber nur bedingt zum Transport von Luftfrachtgut.
Ansprechpartner
Technische Universität Hamburg, Institut für Verkehrsplanung und Logistik, Prof. Dr.-Ing. H. Flämig
Zugehörige Wissenslandkarte(n)
Realisierungspotenziale schneller Schienengüterverkehrsangebote (Stand des Wissens: 13.08.2019)
https://www.forschungsinformationssystem.de/?402425
Literatur
[BaNi94] Bauermeister, K., Niessen, M., Jaekel, A. Neufahrzeuge und ihr Traktionswert, veröffentlicht in Der Eisenbahningenieur, Ausgabe/Auflage 01, Tetzlaff Verlag GmbH, Hamburg, 1994/01, ISBN/ISSN 0013-2810
[BMWI11g] DB Netz AG, DB Schenker Rail Deutschland AG, DHL Freight GmbH, Hellmann Worldwide Logistics GmbH & Co. KG, Kombiverkehr Deutsche Gesellschaft für kombinierten Güterverkehr GmbH & Co KG Entwicklung und Demonstration eines hochwertigen Netzes des Kombinierten Verkehrs Schiene - Strasse für zeitkritische Paket- und Systemverkehre (XPressNet), 2011/09/20
[DBAG16a] Deutsche Bahn AG MegaHub Lehrte - Bau einer Schnellumschlaganlage für den kombinierten Verkehr, 2016
[Dorn97] Dorn, Carsten Innovative Fahrzeugtechnik für den Güterverkehr , veröffentlicht in Einsenbahningenieur, Ausgabe/Auflage 06/1997, DVV Media Group GmbH, Hamburg , 1997/06, ISBN/ISSN 0013-2810
[DoWe01b] Dorn, Willi, Wehrmeyer, Heinrich Parcel InterCity, veröffentlicht in Eisenbahntechnische Rundschau, Ausgabe/Auflage 07-08/2001, DVV Media Group GmbH, Hamburg, 2001/07, ISBN/ISSN 0013-2845
[DUGSS16] Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße mbH Forschung für nachhaltige Verkehrskonzepte, 2016/06/08
[HöKe95] o. A. 62 InterKombiExpress-Relationen, veröffentlicht in Eisenbahntechnische Rundschau - ETR, Ausgabe/Auflage 10/1995, DVV Media Group GmbH , 1995/10, ISBN/ISSN 0013-2845
[Kuhl11] Kuhla, Eckhard ICE Cargozüge, veröffentlicht in GRV-Nachrichten, Ausgabe/Auflage 92, 2011/12
[Nauk09] Nauke, J. ICE-Strecke als Stolperfalle für Stuttgart 21?, veröffentlicht in Stuttgarter Zeitung, - / Stuttgart, 2009/12/05
[Petr11] Petrovitsch, H. Retter im Tunnel, veröffentlicht in Eisenbahn Magazin, Ausgabe/Auflage 01/2011, Alba Publikation Alf Teloeken GmbH & Co. KG, Düsseldorf, 2011/01, ISBN/ISSN 0342-1902
[SiHö90a] Siegmann, J., Hörstel, J., Gaidzik, M., Sustrate, V., Kruse, V., Günzel, H., ICE-G , Hannover, 1990
[Wink14] Winkler, Dietmar Abschied vom gelben Zug, veröffentlicht in VerkehrsRundschau, Ausgabe/Auflage 27/2014, Verlag Heinrich Vogel, München, 2014/07, ISBN/ISSN 0341-2148
Glossar
Schienengüterverkehr
Unter Schienengüterverkehr (SGV) wird der Transport von Gütern mit der Eisenbahn verstanden. Diese werden in Güterzügen unter Verwendung (spezieller) Güterwagen befördert. Diese Verkehre können entweder auf gesonderten Güterverkehrsstrecken oder im Mischverkehr, auf gemeinsam durch den Güter- und Personenverkehr genutzten Strecken, realisiert werden. Leistungen des Schienengüterverkehrs werden häufig als Teil einer Logistikkette in logistische Gesamtkonzepte eingebunden.
Traktion Unter Traktion versteht man im Schienenverkehrsbereich die kraftgetriebene Fortbewegung von Triebfahrzeugen. Bei der Art des Antriebssystems unterscheidet man heutzutage i. d. R. Triebfahrzeuge mit dieselelektrischen oder -hydraulischen bzw. rein elektrischen Aggregaten zur Kraftübertragung (auch: Diesel- bzw. Elektrotraktion).  Die Traktionsart Dampf wird hierzulande nur noch im Bereich von Museumsbahnen eingesetzt. Mehrere gekoppelte Triebfahrzeuge bilden eine sog. Mehrfachtraktion. Üblicherweise werden diese nach der Anzahl der eingesetzten Triebfahrzeuge benannt (z. B. Doppel- oder Dreifachtraktion).
Schnellfahrstrecke Eine Schnellfahrstrecke (SFS) ist eine Eisenbahnstrecke, die mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h oder mehr befahren werden kann. Der Begriff entstand im Rahmen der technische Entwicklung des Hochgeschwindikeitsverkehrs (HGV). Er ist nicht geschützt bzw. einheitlich definiert. Die obere Geschwindigkeitsgrenze von SFS schwankt daher zwischen 160 und 200 km/h. Zu beachten ist, dass ab einer einer Geschwindigkeit von 160 km/h statt der punktförmigen (PZB) eine linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) zur Zugsicherung notwendig ist!
Hochgeschwindigkeitsverkehr Als Hochgeschwindigkeitsverkehr (HGV) werden Zugfahrten von Trieb[wagen]zügen (sog. Hochgeschwindigkeitszüge) bzw. dafür geeigneten lokbespannten Zügen mit mehr als 200 km/h Spitzengeschwindigkeit auf extra dafür [um]gebauten HGV-Strecken bezeichnet.
Schneller Schienengüterverkehr
Als schnellen Schienengüterverkehr (sSGV) werden Verkehre bezeichnet, die für die Geschwindigkeiten über 120 km/h zugelassen sind. Die Güterzüge des sSGV sind mit Leit- und Bremstechnik ausgerüstet, die auch im Schienenpersonenfernverkehr zum Einsatz kommt. Diese Angebotsform ist insbesondere im Kombinierten Verkehr (vor allem Seehafenhinterlandverkehr) anzutreffen.
KEP Kurier, Express, Paket - Bereich in der Transportwirtschaft, der als ein Teilmarkt in der Logistik angesehen wird. Anbieter von Kurier-, Express- und Paketdiensten (KEP) transportieren vornehmlich Sendungen mit relativ geringem Gewicht (von ca. 2 kg bis ca. 31 kg) und Volumen, wie z.B. Dokumente, Päckchen und Kleinstückgüter. Große KEP Anbieter wenden sich auch vermehrt den Märkten der Kontraktlogistik und Fulfillment Dienstleistungen zu.
Güterverkehrszentrum Ein Güterverkehrszentrum (GVZ) ist ein logistischer Knoten, an dem ein Übergang zwischen mindestens zwei Verkehrsträgern, i. d. R. jedoch drei Verkehrsträgern, möglich ist und weitere logistische Funktionen, wie bspw. die Lagerung, angeboten werden.
Train à grande vitesse Train à grande vitesse (TGV, dt. Zug mit hoher Geschwindigkeit, Hochgeschwindigkeitszug), ist sowohl Markenname als auch Bezeichnung mehrerer Baureihen französischer Hochgeschwindigkeitszüge. Die TGV sowie deren Geschwisterzüge Thalys und Eurostar verkehren außer in Frankreich auch in bzw. nach Deutschland, in der Schweiz, in Italien, Belgien, den Niederlanden, Großbritannien, Luxemburg und Spanien.
Hub Der Begriff Hub kommt vom englischen Begriff "Hub and Spoke", was im Deutschen "Nabe und Speiche" entspricht. Der Hub dient als Sammel- und Knotenpunkt für Hauptverkehrswegen für den Umschlag und die Zusammenfassung von Warenströmen in alle Richtungen, d.h. zur Warenübergabe an regionale Verteiler. Im Postwesen handelt es sich bei Hubs häufig um Paketzentren. Die Transportmittel zur weiteren Beförderung der Sendungen variieren (Schiffe, Flugzeuge, Lkw).
Kombinierter Verkehr
Intermodaler Verkehr, bei dem der überwiegende Teil der in Europa zurückgelegten Strecke mit der Eisenbahn, dem Binnen- oder Seeschiff bewältigt und der Vor- und Nachlauf auf der Straße so kurz wie möglich gehalten wird.
Trucking Trucking ist die englische Bezeichnung für Lastwagentransport. Der Begriff wird häufig als Synonym für Luftfrachtersatzverkehr verwendet und bezeichnet in diesem Kontext Transporte zwischen Flughäfen mit Luftfrachtbrief, die auf der Straße durchgeführt werden.
Lkw Lastkraftwagen (Lkw) sind Kraftfahrzeuge, die laut Richtlinie 1997/27/EG überwiegend oder sogar ausschließlich für die Beförderung von Gütern und Waren bestimmt sind. Oftmals handelt es sich dabei um Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse zwischen 3,5 und 12 Tonnen. In Einzelfällen kann die zulässige Gesamtmasse diese Werte jedoch auch unter- beziehungsweise überschreiten, sofern das Kriterium der Güterbeförderung gegeben ist. Lastkraftwagen können auch einen Anhänger ziehen.
Wechselbehälter Ein für den Gütertransport bestimmter Behälter, der im Hinblick auf die Abmessungen von Straßenfahrzeugen optimiert wurde und mit Greifkanten für den Umschlag zwischen den Verkehrsmitteln - in der Regel Straße-Schiene - ausgestattet ist. Gebräuchlich sind Behälter mit Längen von 7 m (Klasse C) und 13 m (Klasse A).
Triebfahrzeug
Ein Triebfahrzeug (Tfz) ist ein einzelnes Regeleisenbahnfahrzeug mit einem eigenen Fahrzeugantrieb (Lokomotiven, Triebwagen). Eine Sonderform bilden Triebköpfe, die in einem fest gekoppelten Triebzug zusammen mit antriebslosen Mittel- und Steuerwagen betrieben werden. Lokomotiven kommen normalerweise im Verbund mit gekoppelten Reisezug- oder Güterwagen zum Einsatz. Triebwagen sowie auch Triebzüge werden als gekoppelten Einheiten gleichen Typs in sogenannten Triebwagenzügen eingesetzt. Weitere Tfz sind Kleinlokomotive und selbstfahrende Nebenfahrzeuge.
ISO-Container Nach ISO-Norm 668 international genormter Großraumbehälter

Auszug aus dem Forschungs-Informations-System (FIS) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

https://www.forschungsinformationssystem.de/?401669

Gedruckt am Dienstag, 26. Mai 2020 14:07:53