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Clean European Rail-Diesel

Erstellt am: 21.02.2011 | Stand des Wissens: 07.03.2014
Clean European Rail-Diesel (CleanER-D) is a partly European Commission funded project that aims to develop, improve and integrate emissions reduction technologies for diesel locomotives and rail vehicles. Its target is to achieve emission levels below the limits established by the new European Directive 2004/26/ EC and to evaluate innovative and hybrid solutions for the best possible contribution to reductions in CO2 emissions. Furthermore, CleanER-D offers competitive rail vehicles to the market in order to avoid a modal shift from rail to road to enable the industry, and evaluates different solutions to fulfill stage IIIB emission limits on rail vehicles.

This four years project has been built on the basis of several application sub-projects, representative of the different engine applications (rail cars, Diesel Multiple Units, shunting locomotives, main line light and heavy-haul locomotives) that will enable the industry to evaluate the different solutions to be applied to rail systems in real operating conditions. The optimum tradeoff between the reduction of pollutant emissions by rail vehicles and the fuel energy consumption and CO2 emissions, as well as the overall impact of the applied technologies on the environment through a life cycle assessment approach, will be identified by this experimental part of the project. But the rail manufacturing industry also wishes to foster the development of rail specific applications of innovative solutions so as to even further develop the competitive advantages of rail transport in terms of sustainable development.
Glossar
Ansprechpartner
Europäische Kommission Generaldirektion Energie und Verkehr
Alstom Transport
Bombardier Transportation
Deutsche Bahn AG Konzern
Siemens AG - Bereich Transportation Systems
Société Nationale des Chemins de fer Francais
Union Internationale des Chemins de fer
Union of European Railway Industries
Literatur
[UNIFE09] o. A. CleanEr-D - Clean European Rail-Diesel, Brüssel, 2009
[UNIFE11] Sandor, Judit, Wiebe, Enno Cleaner Diesel Vehicles soon running on European Tracks, 2011/10/06
Glossar
Hybrid
Der Ausdruck Hybrid bedeutet "etwas Gebündeltes, Gekreuztes oder Gemischtes". Es stammt ab von dem lateinischen Fremdwort griechischen Ursprunges Hybrida. In der Technik wird ein hybrides System, aus zwei unterschiedlichen Technologien miteinander kombiniert.
App
Ist eine Abkürzung für den Fachbegriff Applikation (App) und bezeichnet eine Anwendungssoftware, die für mobile Endgeräte, wie Smartphone oder Tablet-PC entwickelt wurde. Apps können als Zusatzsoftware auf mobilen Endgeräten installiert werden und erweitern dadurch deren Funktionsumfang. Je nach Betriebssystem kann der Nutzer auf eine Vielzahl von mobilen Applikationen auf dem vom Betriebssystem bereitgestellten Marktplatz kostenpflichtig oder kostenlos zugreifen.
ITS Intelligent Transportation Systems (ITS) ist der Oberbegriff für Transportsysteme, die Informations- und Kommunikationstechnologie zur Unterstützung des Betriebes einsetzen. ITS-Funktionen unterstützen den Fahrer eines Transportmittels, sie sind damit deutlich von automatischen Transportsystemen zu differenzieren, die auf einen fahrerlosen Betrieb abstellen. Die wichtigsten neuen und zum Teil noch in Entwicklung befindlichen Anwendungsfelder zielen auf (1) Verkehrs- und Transportmanagement (Verkehrsinformationen, Verkehrslenkung, Verkehrs- und Parkleitsysteme, automatische Unfallmeldungen, Meldesysteme zum Gefahrgutmonitoring); (2) Elektronische Systeme zur Gebührenerhebung; (3) Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (dynamische Fahrgastinformationen, Reservierung, spezifische Informationssysteme für Fahrradfahrer und Fußgänger, Steuerung individueller öffentlicher Verkehrsmittel); (4) Systeme zur Unterstützung der Fahrzeugsicherheit (Kollisionsdetektoren, Sektorisierung von Verkehrswegen).
CO2
Kohlenstoffdioxid. Ein Gas, welches zu ca 0,4% in der Erdatmosphäre vorkommt, bildet den Grundstock für pflanzliches Leben und pflanzliche Biomasse. Es entsteht z.B. bei der Verbrennung (Oxidation) von Kohlenstoff mit Sauerstoff. Durch seine Wirkung als Treibhausgas und der massiven Freisetzung bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit der wichtigste Auslöser des Klimawandels.

Auszug aus dem Forschungs-Informations-System (FIS) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

https://www.forschungsinformationssystem.de/?342612

Gedruckt am Mittwoch, 22. Mai 2019 08:47:24