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Auktion zur Allokation von CO2-Emissionsrechten

Erstellt am: 14.11.2010 | Stand des Wissens: 17.04.2019
Ansprechpartner
Technische Universität Berlin, Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) - Prof. Dr. v. Hirschhausen, Prof. Dr. Beckers

Unter dem Verteilungsmodus der Auktion wird die Versteigerung der Emissionszertifikate an den Meistbietenden verstanden. Dadurch kommt es zu einer effizienten Zuteilung der Zertifikate nach Zahlungsbereitschaften. Die erzielten Preise können als Knappheitsindikator fungieren, womit die Unsicherheiten der Wirtschaftssubjekte hinsichtlich der Höhe künftiger Zertifikatspreise abgemildert wird. Problematisch an dem Ansatz ist zum einen der fehlende Bestandsschutz, der die politische Durchsetzbarkeit eines Handelssystems schmälern kann. Zum anderen kommt es durch die Auktion zu staatlichen Einnahmen, deren vollständiger Rückfluss an die Bevölkerung gewährleistet sein muss, um potenzielle Wohlfahrtsverbesserungen zu erreichen. Die tatsächliche Rückverteilung kann - mit Blick auf Eigennutz von Politik und Verwaltung - als nur bedingt gegeben angesehen werden [Fees07].
Ansprechpartner
Technische Universität Berlin, Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) - Prof. Dr. v. Hirschhausen, Prof. Dr. Beckers
Zugehörige Wissenslandkarte(n)
Handel mit CO2-Emissionszertifikaten (Stand des Wissens: 10.05.2019)
https://www.forschungsinformationssystem.de/?333632
Literatur
[Fees07] Feess, Eberhard, Prof. Dr. Umweltökonomie und Umweltpolitik, Ausgabe/Auflage 3. Auflage, Vahlen Verlag München, 2007, ISBN/ISSN 3800633507

Auszug aus dem Forschungs-Informations-System (FIS) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

https://www.forschungsinformationssystem.de/?333580

Gedruckt am Freitag, 29. Mai 2020 12:41:15