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Indirekter Wettbewerbsdruck des PPP-Ansatzes auf die konventionelle Beschaffungsvariante

Erstellt am: 14.03.2010 | Stand des Wissens: 28.11.2019
Ansprechpartner
Technische Universität Berlin, Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) - Prof. Dr. v. Hirschhausen, Prof. Dr. Beckers

Ein weiterer positiver Rückkoppelungseffekt des PPP-Ansatzes ist die Schaffung eines indirekten Wettbewerbsdrucks. Durch den PPP-Ansatz entsteht eine Alternative zur konventionellen Beschaffungsvariante. Sofern sich die Projektrealisierung nach dem PPP-Ansatz als vorteilhaft erweist, dürften zunehmend Projekte mit Hilfe des PPP-Ansatzes umgesetzt werden. Dies wäre gleichbedeutend mit einer Aufgabenreduktion sowie Kompetenzbeschneidung von öffentlichen Institutionen und Akteuren, die überwiegend im Rahmen der konventionellen Beschaffungsvariante tätig sind. Daher wird durch den PPP-Ansatz ein indirekter Wettbewerbsdruck erzeugt, der Effizienzsteigerungen im Rahmen der Projektrealisierung nach der konventionellen Beschaffungsvariante verursachen kann.
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Technische Universität Berlin, Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) - Prof. Dr. v. Hirschhausen, Prof. Dr. Beckers
Zugehörige Wissenslandkarte(n)
Rückkoppelungseffekte des PPP-Ansatzes auf die konventionelle Beschaffungsvariante (Stand des Wissens: 28.11.2019)
https://www.forschungsinformationssystem.de/?311552
Glossar
PPP Public Private Partnership beschreibt Partnerschaften zwischen öffentlichen und privaten Unternehmen. Normalerweise findet diese über eine Kapitalverflechtung bei den auszuführenden Projekten statt. Eine Gewinnerzielung ist durchaus erwünscht, um Anreize für das private Unternehmen zu schaffen.

Auszug aus dem Forschungs-Informations-System (FIS) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

https://www.forschungsinformationssystem.de/?292107

Gedruckt am Montag, 24. Februar 2020 07:08:42